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Notizen zu OCR = optical character recognition (automatische Schrifterkennung)

für die Schriften der ProPfäffikersee

Die einfachste Art, die Jahresberichte zur Verfügung zu stellen, wäre es gewesen, alle zu scannen und die gewonnenen Bilder zur Verfügung zu stellen. Damit entstehen riesige Dateien und es kann auch kaum etwas gefundent werden.Um dies zu ermöglichen müssen erst die Bilder wieder in Buchstaben gewandelt werden (=OCR).

Neuere PDF-Files liefern das Bild der Seite mit dem Klartext darunter, welchem man durchsuchen kann. Mindestens wäre das so gedacht - Nun folgen vier Beispiele, alle mit demselben Jahresbericht 1965/66, Seiten 1 und 2 (nur Text):
Beim ersten wurde das Manuskript einfach durchgeschoben.
Für das zweite wurde eine verbesserte Seite 2 nachgereicht
Das dritte ist ein Rückgriff auf 10 Jahre alte Xerox-Software (schluckt nur 600 DPI Schwarz/Weiss)
Das vierte ist die DeLuxe Version: erst scannen, alle Bilder optimieren, ausflecken etc. und dann erst mit Omnipage konvertieren und zusätzlich den Text von Hand korrigieren.

Beim Vergleich fällt auf, dass der Automatismus unbrauchbar ist. Dem Leser dämmert’s, dass das Schriftbild nur mitgeliefert wird, um die lausige Schrifterkennung zu maskieren.
Beispiel 1: unbrauchbar
Beispiel 2: aus M werden IYl
Beispiel 3: aus M wird m
Beispiel 4: +-ok (als einziges, dafür sind jetzt die Schriftbilder überflüssig).
Die Umkehrung vom Sprichwort: “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte” stimmt auch. Minimal wird ein Text, als Bild dargestellt, 64 mal grösser (vergleichbar zum Schriftbild eines alten Nadeldruckers); für einfacher lesbaren Text braucht’s allerdings mehr als den Faktor 200. 

Die Kunden der Vereinigung Pro Pfäffikersee sind mehr an Inhalten interessiert als an der Form. Also sollte die Schrifterkennung mindestens verständliche Resultate liefern. Auch wenn das Schriftbild getreulich wiedergegeben würde, fehlt einiges. Um auch die Freunde alter Schiften zufrieden zu stellen: Vermutlich wurde das Original auf einer IBM-Kugelkopfmaschine (Schrift: eine serifenlose Fix-Font) hergestellt und nachher die Kopien mit dem Xerox-Verfahren hergestellt. Das Kohleband der Schreibmaschine lieferte zwar eine bessere, aber einer magere Schrift, die für die Erkennung suboptimal ist (normales Farbband geht besser, da fettere Buchstaben). Für den Umschlag wurde hellgelbes Papier (ca 120g/m2) und für den Rest “Umweltschutz”-Papier ca 80 g, gewählt.

Beispiel 1: via MP Navigator EX, automatisch 300 DPI:

Vereinigung <Pro Pfäffikersee>
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nicht rur der vler ArbeitsgruFEen, sofclelF erner ganzen
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rrqend nröglich mil persörlicher lllilarbeil ve!bLrn!en sl.nc,
an Eie CrLrpFenchefs zu !enden. für die praitiscrre Durchführunq
verschredenEr llassnahmen, ute uerr'ittiung des 5treunrähens,
RäJmUng dEr Lan.schafl von Llnrat Lrn.i Ablaqerungerr,
Verbesserunq von lll a n d e r Ltr E q e a , Schaei. en von F a .J I h a u m ur ! c h e - runqen etc. benötrqen uir 6rinqend liliskräFle.
g!1i!s_9-l'rppe C e u ä s s e r-s.c h-! t z
Ihel Herr N. Bachofner. IrE. ETH
VEeEINICUi\JC PRa PFAtFFIi(tRStt
l. Al.Ioenerie Fac+<f ol I .-oö
) n,ErzE; +i.ir c+:nn
Die Arbeltsqr!Fpe versannelte sich am 30. fYlärz l;66 z!r eiiz-.
er -i-1. . rc A- ga.. t-- .iose oe qeblleoe-: arJEpr
zu Jrachen !r,c pnren!nqea, zJ macli:n, oass dem statk eutrophierten
Ffälilkersee mit 3lIer zLrr Verf,JqL,.! stehenaen vil - - - .e:,--". ,_ c.
Lllre bereits in Frühern T ä t i r k e i t s b e r I c h t e n .iarqelegt, haFdelt
eS _t_- .jbe .r r_.L a. qore. c._LJ-Fti3: .ro td_!ul_t;Je
A!F':abe. Aoqeselre. L,on .er Drinoiichkei: aer mechanischen und
l-i.ln. n5n hFi .n qoa
^ol.,rEror 0..,, -a:5er,
gilt es oie ll d h r s t o i f z ! | ! h r zJm 5ee (phosphale !nd SticksloFFverbinc.-
rrgen) oach {iloqllchkeil zu !nlerbinden, Hiezu hat der
Fe!iefunqsral die im IiizLrqsqebiet von SEen qe]egEneä Gemeirde.
ers,Jcht, unverzüqliEh oie nöliqen rllassriahmen zLl! Ausläl-
.I,-Jng vt]. phosphater'r rF Le.r besl:ehenden l(läranIaEen zu lreffen
!no solche bern 8au neuer Aalaqen vcrzusehen. DjE ZukLinft Luird
c oö- s-L-n
a.l s n!ciq erLrieisen.
!h :<ccrrni.r. 'r.
ar.f - r "-- f - -, r:o, , I - lF
n,r-, ' ,e- _ d.t_
ll n? .<.o.i ol no< DF;FFi . --r 5445, Jle
G eflr ei ndev er t r el er haL die
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rcc.rrorni-. n- rm
F.l i+ /onn+.i c



Beispiel 2 Automatische Erkennung mit Omnipage via Canon-Steuerung, 300 DPI, Grau

Vereinigung < Fro Pfäffikersee r)
t&tf
TAETIGKEITSBERICHT
r96s/aa
VEREINIGUNG PRO PFAEFFiKERSEE
JaSesPericht 1965r/66
In oer abgelaufenen Berichtsperiode lag uriederum das Hauptgeuricht,
der Tätigkeit bei den vier Arbeitsgruppen. Nach
nunmehr vierjährigem Bestand der Vereinigung darF flestgestellt
u,erden, dass die Gliederung der Auf galren in vier
Arbeitsbereiche nützlich uar. Die Vereinigung als Dachorganisation
nicht nur der vier Arbeitsgruppen I sot-tdern einer ganzen
Reihe von Körperschaf ten, v€reinigt lYlenschen mit unterschiedlichen
Beziehungen zu See und Lanoschaft und die Interessen
sind verschieden gelagert. Die Bildung von Arheitsgruppen
ermöglicht eine intensivere Betreuung einzelner
Gebiet,e aIs urenn ein grosser oder kleiner Vorstand alle
Aufgaben behandeln uürde.
UJas in jeder der vier Gruppen als IYlangeI empfunoen uird, ist
die Tatsache, dass die Haupt,Iast immer bei Einzelnen liegt.
In ciieser Beziehung richten uir erneut den Appell an die
fYlitgrieder, sich mit, luahrnehmungen und vorschlägen, die u,enn irgend mög1ich mit persönlieher fYlitarbeit verbunden sind,
an die Gruppenehefs zu wenden. Für die praktische Durchführung
verschiedener fllassnahmen, uie Vermittlung des Streumähens,
Räumung der Landschaft von Unrat und Ablagerungen,
verbesserung' von luanderureg€n r schneiden von Faulhaumurucherungen
etc. benötigen uir ciringend Hilfskräfte.
A lbei t s qlupp e $e.uäs s er sS.Iu!3
Chef Herr H. Bachofner, Ing. ETH
l. A.lIgemeine Feststellung-en
Die Arbeitsgruppe versammelte sich am 30. fflärz 1966 zur einzigen
Sit,zunQ. Ihre Aufgabe ist dieselbe gebJ.ieben: c,arüber
zu ulachen und Anregungen zu machen, dass dem stark eutrophierten
pfäffikersee mit allen zur Verfügung stehenden
tYlitteln zur lUiedergesundung verholfen uird.
tllie bereit,s in f rühern Tätigkeit,sberichten dargelegt, handelt
es sich dabei urn eine äusserst schruierige und langruierige
Aufgabe. Abgesehen von der Dringlichkeit der mechanischen und
biologischen Reinigung aller dem See zugeleiteter Abulässer,
gilt es die NährstofFzufluhr zum See (Rnosphate und Stickstoffverbindungen)
nach ltlöglichkeit zLr unterbinden. Hiezu hat der
Regierungsrat die im Einzugsgebiet von Seen gelegenen Gemeinden
ersucht, unverzüglich die nötigen [Ylassnahmen zur Ausf ä1-
lung von Phosphaten in den bestehenden K1äranlagen zu treffen
und solche beim Bau neuer Anlagen vorzusehen. Die Zukunft, uird
zeigen, ob ureitere Hilf en zur lUiedergesundung der Seen sich
aLs nötig eruleisen.
2. Derzeitiger Sta_!d {?r Sbuagserlgi.ligunq
Aufgrunc der 0rientierung ciurch die Gemeindevertreter hat die
Arbeitsgruppe vom derzeitigen Stand der Abuassqrreinigung im
Einzugsgebiet des pfäffikersees, ulie folgt Kenntnis genommen:



Beispiel 3: Scan 600 DPI Schwarz/Weiss, Erkennung mit TextBridge Classic von Xerox 1998

Vereinigung «Pro Pfäftikerseo»
T~ETI~KEITSBERICHT 1965/66
VEREINIGUNG PRO PFAEF~IKERSEE

~ahresbericht l965/~6
In der abgelaufenen Berichtsperiode lag wiederum das Haupt gewicht der Tätigkeit bei den vier Arbeitsgruppen. Nach nunmehr vierjährigem Bestand der Vereinigung darf festge stellt werden, dass die Gliederung der Aufgaben in vier Arbeitsbereiche nützlich war. Die Vereinigung als Dachorgani sation nicht nur der vier Arbeitsgruppen, sondern einer gan~ zen Reihe von Körperschaften, vereinigt menschen mit unter¬schiedlichen Beziehungen zu See und Lanöschaft und die In¬teressen sind verschieden gelagert. Die Bildung von Arbeite-gruppen ermöglicht eine intensivere Betreuung einzelner Gebiete als wenn ein grosser oder kleiner Vorstand alle Aufgaben behandeln würde.
Was in jeder der vier Gruppen als mangel empfunden wird, ist die Tatsache, dass die Hauptlast immer bei Einzelnen liegt. In dieser Beziehung richten wir erneut den Appell an die mitglieder, sich mit Wahrnehmungen und Vorschlägen, die wenn irgend möglich mit persönlicher mitarbeit verbunden sind, an die Gruppenchefe zu wenden. Für die praktische Durchfüh¬rung verschiedener massnahmen, wie Vermittlung des Streu¬mähens, Räumung der Landschaft von Unrat und Ablagerungen, Verbesserung von Wanderwegen, Schneiden von Faulbaumwuche-rungen etc. benötigen wir dringend Hilfskräfte.
~itsrueGewässers c h u tz Chef Herr H. Bachofner, Ing. ETH
1. ~meineFeststellunen
Die Arbeitsgruppe versammelte sich am 30. märz 1966 zur ein¬zigen Sitzung. Ihre Aufgabe ist dieselbe geblieben: ~arüber zu wachen und Anregungen zu machen, dass dem stark eutro phierten Pfäffikersee mit allen zur Verfügung stehenden mitteln. zur Wiedergesundung verholfen wird.
Wie bereits in frühern Tätigkeitsberichten da~gelegt, handelt es sich dabei um eine äusserst sch'wieri§e und langwietige Aufgabe. Abgesehen von der Dringlichkeit der mechanischen und biologischen Reinigung aller dem See zugeleiteter Abwässer, gilt es die Nährstoffzufuhr zum See (Phosphate und Stickstoff-verbindungen) nach möglichkeit zu unterbinden. Hiezu hat der Regierungsrat die im Einzugsgebiet von Seen gelegenen Gemein¬den ersucht, unverzüglich die nötigen massnahmen zur Ausfäl-lung von Phosphaten in den bestehenden Kläranlagen zu treffen und solche beim Bau neuer Anlagen vorzusehen. Die Zukunft wird zeigen, ob weitere Hilfen zur Wiedergesunciung der Seen sich als. nötig erweisen.
2.Derzeiti9er Stand ~bwasserreiniun
Aufgrund der Orientierung durch die Gemeindevertreter hat die
Arbeitsgruppe vom derzeitigen Stand der Abwasserreinigung im
Einzugsgebiet des Pfäffikersees, wie folgt Kenntnis genommen:



Beispiel 4: OCR mit Omnipage SE 4.2, ohne Automatismen, ab nachkorrigierten Grauscans 300 DPI.
(Randbemerkung das Logik-Zeichen für NICHT (
¬) wird seit längerem von Microsoft als schreibbaren Stellvertreter für das optionale Trennzeichen gehandelt.)

Vereinigung «Pro Pfäffikersee»
TAETIGKEITSBERICHT
1 9 6 5 / 6 6
 
VEREINIGUNG PRO PFAEFFIKERSEE
Jahresbericht 1965 66
In der abgelaufenen Berichtsperiode lag wiederum das Haupt¬gewicht der Tätigkeit bei den vier Arbeitsgruppen. Nach nunmehr vierjährigem Bestand der Vereinigung darf festge¬stellt werden, dass die Gliederung der Aufgaben in vier Arbeitsbereiche nützlich war. Die Vereinigung als Dachorgani¬sation nicht nur der vier Arbeitsgruppen, sondern einer gan¬zen Reihe von Körperschaften, vereinigt Menschen mit unter¬schiedlichen Beziehungen zu See und Landschaft und die In¬teressen sind verschieden gelagert. Die Bildung von Arbeits¬gruppen ermöglicht eine intensivere Betreuung einzelner Gebiete als wenn ein grosser oder kleiner Vorstand alle Aufgaben behandeln würde.
Was in jeder der vier Gruppen als Mangel empfunden wird, ist die Tatsache, dass die Hauptlast immer bei Einzelnen liegt. In dieser Beziehung richten wir erneut den Appell an die Mitglieder, sich mit Wahrnehmungen und Vorschlägen, die wenn irgend möglich mit persönlicher Mitarbeit verbunden sind, an die Gruppenchefs zu wenden. Für die praktische Durchfüh¬rung verschiedener Massnahmen, wie Vermittlung des Streu¬mähens, Räumung der Landschaft von Unrat und Ablagerungen, Verbesserung von Wanderwegen, Schneiden von Faulhaumwuche¬rungen etc. benötigen wir dringend Hilfskräfte.
Arbeitsgruppe Gewässerschutz Chef Herr H. Bachofner, Ing. ETH
1.Allgemeine Feststellungen
Die Arbeitsgruppe versammelte sich am 30. März 1966 zur ein¬zigen Sitzung. Ihre Aufgabe ist dieselbe geblieben: darüber zu wachen und Anregungen zu machen, dass dem stark eutro¬phierten Pfäffikersee mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wiedergesundung verholfen wird.
Wie bereits in frühern Tätigkeitsberichten dargelegt, handelt es sich dabei um eine äusserst schwierige und langwierige Aufgabe. Abgesehen von der Dringlichkeit der mechanischen und biologischen Reinigung aller dem See zugeleiteter Abwässer, gilt es die Nährstoffzufuhr zum See (Phosphate und Stickstoff¬verbindungen) nach Möglichkeit zu unterbinden. Hiezu hat der Regierungsrat die im Einzugsgebiet von Seen gelegenen Gemein¬den ersucht, unverzüglich die nötigen Massnahmen zur Ausfäl¬lung von Phosphaten in üen bestehenden Kläranlagen zu treffen und solche beim Bau neuer Anlagen vorzusehen. Die Zukunft wird zeigen, ob weitere Hilfen zur Wiedergesundung der Seen sich als nötig erweisen.
2.Derzeitiger Stand der Abwasserreinigung
Aufgrund der Orientierung durch die Gemeindevertreter hat die Arbeitsgruppe vom derzeitigen Stand der Abwasserreinigung im Einzugsgebiet des Pfäffikersees, wie folgt Kenntnis genommen:

 

Vor langer Zeit wurde OCR versprochen, die auf der Anwendung neuronaler Netze basiert - offenbar soll dies nun mit echten Neuronen erledigt werden.

Noch schlimmer wird es, wenn diese Programme Fraktur schlucken sollen. Allerdings ist der Unterschied zwischen dem langen-s und dem f  auch für Neuronen schwierig.

 

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