Haustiere

frei nach der US-Immigration im Boston airport: animals are: horse, cow and goat etc. pets (cats and dogs) are no animals! Wir waren mit zwei Katzen auf der Durchreise nach Nova Scotia und ich hatte "animals" angekreuzt. Im Halifax Airport ging's dann weiter. Da waren nur Formulare zur Deklaration von Einfuhr von Weizen vorhanden und die zuständigen Beamten zuhause, da beinahe Mitternacht. Der Amtstierarzt besuchte uns am anderen Morgen im Motel - welch ein Service!

Eine Hündin:
Merla von Almens. Ihre Mutter heisst Lory (Almens im Domleschg) und ihre Schwester Myra, die lebt im Laufental. Das war übrigens die gesamte Schweizer 2003er Jahresproduktion an Kromfohrländern.
Lory
Lory führt ihre Töchter aus.
Oben Lory, unten die kugelrunden Welpen Myra und zuvorderst Merla.
Merla v. Almens
Merla 2006 in Platenga, Obersaxen
Warnung: Kromfohrländer sind wirklich so pfiffig, wie sie ausschauen. Auf Plan A folgt Plan B und wenn der nicht geht, nach etwas nachdenken Plan C.
Chatz und Hund
Chasper geniesst seine neue Freundin.
Noch ist sie etwa gleich gross.
Jocaro, Merlas Vater
Jocaro auf Besuch bei seiner Tochter Merla.

Drei Katzen:
Caroline (vom Morgenhof, Illnau) und ihre beiden Söhne Chasper und Luzi. Die Bündner Namen sind gewollt. Ihr Vater ist ein Bündner-Oberländer Kater.
Im ersten (und einzigen) Wurf waren 5 Junge. Davon drei schwarz: Nero, Puma und Moro. Deren Vater machte Effretikon unsicher. Wir waren uns sicher, dass er kastriert sei, welch ein Irrtum. Weil bei einer 4 kg Katze die Milch nicht reicht, wurde mit dem Schoppen Welpenmilchersatz nachgereicht. Der Schoppen war eine 5ml Spritze (ohne Nadel). Gegen Ende hatte Chasper einen derart guten Zug, dass der Kolben selbst nach vorne wanderte. Die Arbeitsteilung war, dass Caroline die Nacht übernimmt und wir den Tag.
Europäsches Kurzhaar, 
felis catus domesticus
Köpfe von links nach rechts: Caroline, Luzi, Chasper.
Die Charaktere sind, wie bei Katzen üblich, recht verschieden.
Caroline wurde durch ihren Onkel auf der Heubühne aufgezogen und ist sehr scheu und immer noch der Chef. 
Luzi hasst es aufgehoben zu werden und den Boden unter seinen Füssen zu verlieren.
Chasper ist ein grosser Schmeichler und hat immer Appetit. 
Mäuse fangen und fressen sie alle und müssen dementsprechend auch regelmässig entwurmt werden.
Zecken tauchen auch immer wieder auf. Ende November 2006 sind grosse, grau-weisse Mode (keine Ahnung wie die heissen).
Eine neuere Geschichte ist der Hausschlüssel. Die Katzen haben eine elektronische Tür, die nur mit Badge aufgeht. Dafür haben sie ein Halsband mit Schlüssel, worüber sie sich nacheinander bei unserer Nachbarin beklagt haben. Nun kann man nicht mehr einfach durchspazieren, sondern muss an der Tür warten bis sie klickt. Das haben alle verblüffend schnell begriffen. Sie lassen sich aber immer noch gerne ihre Türe stundenlang erklären.
Die elektronische Türe ist bereits ausgewechselt, gegen eine Türe, welche die implantierten Chips liest. Auch das war erst nicht genehm. Sie wussten sicher, dass man ausgesperrt ist, wenn der Hausschlüssel fehlt und waren sichtlich erleichtert als es trotzdem funktionierte.
Leider ist Caroline im Winter 2012 an Herzversagen gestorben.

Rest der Tiere im Haus:
Im Estrich hausen im Sommer Wespen. Im Winter sind's Marienkäfer. Fensterrahmen als Bienenhotel: Lästig sind Solitärbienen, welche den Ablauf der Regenrinne von den Fensterrahmen für ihre Nester brauchen. Dies führte im Jahr 2006 zu Wasser in drei Räumen, da der Schlagregen nicht mehr abfliessen konnte. Die Entstopfung war mühsam und hat einen Tag gebraucht - mit Staubsauger, Spritzflasche und gebogenem Draht. Nun sind sie wieder bereit – allerdings fragt sich wofür. Mein Ersatz-Bienenhotel, das ich aus Hartholz eingerichtet habe, wird kaum benutzt. Ich sollte offenbar um die Ecke bohren. Waldschaben kommen öfters zu Besuch. (Das sind die mit den Rennstreifen.) Die Dörrobstmotten sind wir momentan los und Ameisenstrassen gibt's nach Verstopfen der Löcher auch kaum mehr. Von Fliegengittern sind wir abgekommen, da sie fast luftdicht sind. Hingegen achten wir darauf, dass ums Haus keine Mückenzuchten ("Kleinstgewässer") florieren. Hausspinnen gedeihen gut; offenbar gibt's immer noch genug Futter. Irgendwo müssen auch noch Weberknechte (Zimmermannen) sein.
Mäuse:
Hin und wieder geht eine lebende Maus im Haus "verloren" (wieso, siehe oben). Dazu haben wir eine Kastenfalle angeschafft, welche mit Käse oder fetten Katzenbröckli bestückt wird. Normalerweise funktioniert's innerhalb von zwei Nächten. Trickreich ist das Versteck hinter der Küchenkombination. Wir hatten schon eine Maus, die den Katzenbröckliteller in ihr Versteck umgeräumt hat. Da blieb die Falle für eine Woche leer. Es half nur der Staubsauger, worin der Vorrat verschwand.

Nachtrag Bienenhotel 2008:
Inzwischen hat sich gezeigt für Wen; die Wildbienen sind wieder eingezogen und wurden wieder ausquartiert. Diesmal gab's als Ersatz ein Buchenscheit, leicht angemodert und mit vielen 6mm Löchern versehen. Es wurde innerhalb von 24 Stunden benutzt. Von wegen "sauber polierten Löchern"; unsere Wildbienen lieben es unordentlich, aber bitte warm und trocken. Das erste Bienenhotel, das bis heute nicht benutzt ist, bekommt ab und zu einen Regenspritzer.
 

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